Die Formel-E doch in Deutschland?

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Updated: Mai 20, 2013
Formel-E-Fahrzeug

Kommt die Formel-E doch 2014 nach Deutschland?

Gerade Deutschland ist ein Vorreiter für Umweltbewusstsein und „grüner Technologie“, da darf die Formel-E eigentlich nicht fehlen. Dieser Meinung ist wohl auch ein FIA-Sprecher, welcher zu BILD mein: „Wir verhandeln gerade mit mehreren Städten. Deutschland als umweltbewusstes Land sollte nicht fehlen.“

Ablauf eines Formel-E Rennens:

Jeder Formel-E-Pilot hat zwei Formel-E-Boliden zur Verfügung. Gefahren wird bis die Akkus beider Autos leer sind. Dies sollte in etwa 2x 30 Minuten dauern.

Dann wollen wir mal die Daumen drücken, dass die Formel-E bald auch in Deutschland seine Runden dreht…

 Was meint ihr?

Sollte die Formel-E auch bei uns in Deutschland fahren und wenn ja, wo?

10 Comments

  1. Green-Motors

    21. Mai 2013 at 13:04

    Na da wollen wir mal hoffen, Berlin ist doch definitiv vom Tisch, oder? Ich bin jedenfalls gespannt auf die neue Formula E…

  2. admin

    21. Mai 2013 at 20:20

    Wir freuen uns auch riesig und hoffen, dass die Formel E natürlich auch in Deutschland fährt. Berlin ist wohl doch noch nicht vom Tisch…

  3. Tim

    22. Mai 2013 at 07:08

    Berlin wäre schon ne tolle Sache. Deutschland kann sich eigentlich gar nicht leisten, nicht an der Serie beteiligt zu sein. Meine Meinung…

  4. Green-Motors

    22. Mai 2013 at 12:40

    Also Berlin ist meines Wissens hundertprozentig vom Tisch. Angeblich gab’s Bedenken wegen der Sicherheit, will mich da jetzt aber nicht festlegen…

  5. F3Spirit

    27. August 2013 at 20:30

    Ich würde es auf jeden Fall schauen. und klar muss DIE Autobauernation dabei sein da können wir uns doch nicht die Butter vom Brot nehmen lassen.

  6. Faster

    5. Dezember 2013 at 13:42

    Mich interesiert immer mehr welcher deutsche Sender die Rennen übertragen wird. Falls überhaupt einer die Rennen zeigen wird.

    • admin

      5. Dezember 2013 at 15:08

      Also nach unseren Informationen soll es ein Live-Stream im Internet geben.

  7. Wings of Isis

    25. August 2014 at 08:55

    Ich meine dass die „Formel E“ schon längst überfällig ist. Sie bietet durch die Konkurrenz, im Wettbewerb auf den Rennstrecken, die Chance einer beschleunigten Entwicklung der E-Antriebe und ihrer Präferiere. Dies wird sich nicht nur auf die Effizienz der E-Fahrzeuge des Straßenverkehrs positiv auszahlen. Ich würde mir wünschen, dass diese Formel-Serie, in Zukunft auf vielen bereits vorhandenen Rennstrecken, in vielen verschiedenen Ländern gefahren wird. Ich möchte hoffen dass hier zu Lande, nicht irgendwelche Benzinkutschen-Lobbyisten, der Übertragung dieser Wegweisenden Rennformel im deutschen Fernsehn, im Wege stehen. Auf welchen nichtdeutschen Sendern kann ich die Formel – E sehen?

  8. John Alexander

    2. Januar 2015 at 11:55

    Sieht wohl leider so aus, dass die Öl- Lobby das wirklich breite Publikum für die Formel-E erfolgreich unterbindet, zumindest im Dieselland Deutschland.

    1. Das Rennen ist nicht in der Innenstadt Berlins geplant, sondern nur an der Peripherie (Flugfeld Tempelhof). Soll nur was für Freaks sein statt für alle Menschen. Denn Viele werden sich so nicht auf den Weg machen. Dabei wäre es auch möglich gewesen, die Avus als geschichtsträchtige Rennstrecke wiederzubeleben. Aber die Straße des 17. Juni wäre hier wirklich der Hammer gewesen.

    2. Die Übertragung der Rennen erfolgt nun wie hier bereits befürchtet nicht im Free-TV. Eindeutiges Indiz dafür, dass die Elektromobilität wieder sterben soll. Schon daran sieht man, wie sehr die deutschen Medien von unserer Lobby und unseren Politikern beeinflusst werden. Schade.

    3. Die Presse veröffentlicht stattdessen eine „Meinung“ von Niki Lauda, der die Formel- E langweilig findet, obwohl er selbst noch nie elektrisch gefahren ist. Ist eben wie im normalen E- Car Leben. Wer es nie erlebt hat, findet es Mist. Wer es kennt ist begeistert. Ich bin dafür, dass Herr Lauda auch mal eine Runde Probe fahren darf.

    Ganz vorne bei der Formel-E Autoentwicklung mischt Renault mit. Renault wird in 2015 einen eigenen, hoch effizienten E- Antriebsstrang in mehreren Automodellen bringen und gleichzeitig den deutschen Zulieferer „rausschmeißen“. Ist das die erste wirtschaftliche Folge der Formel-E Beteiligung von Renault?

    Deutschland ist gerade im Bau von E- Mobilen sowie Infrastruktur dermaßen weit abgeschlagen, dass es sich mittlerweile verbietet, Deutschland weiter als „die Autobauernation“ zu bezeichnen. Deutschland baut zwar Autos, ist aber für neue Technologien überdurchschnittlich ignorant.

  9. Uli

    2. Januar 2015 at 12:16

    Genau. Das ist der Punkt.

    Deutschland verschläft nicht nur den wissenschaftlichen Fortschritt, sondern gibt auch aktiv führende Positionen auf, zumindest was die Elektromobilität angeht.

    Beispiele dafür sind:

    1. Die Schnelllade- Infrastruktur an deutschen Autobahnen wird nunmehr durch das holländische Kleinunternehmen „Fastned“ für ca. 15 Millionen Euro bereitgestellt. Milliarden an deutschen staatlichen Subventionen werden stattdessen in sinnfreie „Schaufenster- Projekte“ gesteckt, die keiner braucht.

    2. Deutschland subventioniert den Kauf eines Elektroautos im Gegensatz zum EU- Ausland nicht.

    3. SIEMENS hat sich aus der Entwicklung von Lade- Infrastruktur zurückgezogen, nachdem SIEMENS bereits eine der besten „Multi-Standard“- Säulen auf den Markt gebracht hatte.

    4. Deutschland hat deutsche Solar- Unternehmen nicht subventioniert und somit diese Unternehmen bankrott gehen lassen. Nunmehr beherrscht China diesen Markt und die in DE nicht gewünschte autonome Energieversorgung der Haushalte ist somit leicht durch Einfuhrbeschränkungen zu unterbinden.

    Der deutsche Bürger soll weiterhin am Öl- und Gas- Tropf, also in Abhängigkeit der großen Versorgungs- Konzerne gehalten werden.

    Ich wünsche mir, dass die Formel- E einen Technologie- Schub für E- Motoren und Batterien mit sich bringt, der die „Verhinderer“ der Elektromobilität aus dem Markt fegt.

    Nicht zu unterschätzen sind auch die politischen Folgen. Keine Kriege mehr wegen Gas und Öl.

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