Prost auf Pole Position

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Updated: Juli 2, 2016

Nicolas Prost startet beim Saisonhöhepunkt am Samstag von der Pole Position. Als Zweiter wird Bruno Senna vor Turvey den ePrix aufnehmen.

Regnerisches Qualifying, Rote Flaggen und Crashes

Mit leichter Verzögerung ging es um kurz nach Eins in London um die Pole Position. Zu Erst gingen Nico Prost (e.dams) Qinghua Ma (Aguri) Jean-Eric Vergne (Virgin) und Robin Frijns (Andretti) auf die Strecke. Bereits nach ca. 5 Minuten gab es schon die erste Rote Flagge: Jean-Eric Vergne crashte. Nach starkem Übersteuern und einem Touchieren der Wand, konnte Vergen nicht mehr weiterfahren. Die Session wurde kurz unterbrochen. Doch damit nicht genug: Regen setzte ein!

Filmreifer Drehe von De Silvestro

Einen grandiosen Dreher legte die Andretti-Pilotin Simona De Silvestro aus der Gruppe Zwei hin. Zwar touchierte De Silvestro mit ihrem Frontflügel die Bande, konnte aber aus eigener Kraft weiterfahren. Schlimmer erwischte es Sarrazin. Der Venturi Pilot schlug mit dem Vorderrad an und zerstörte sich die Aufhängung.

Die Hammer-Gruppe Drei, bestehend aus Sebastien Buemi (e.dams) Lucas di Grassi (ABT) Loic Duval (Dragon) Jerome d’Ambrosio (Dragon) und Antonio Felix da Costa (Aguri), gingen direkt auf feuchter Strecke in das Qualifying. Nicht sehr gut lief dies für Titelanwärter Buemi. Der Renault e.dams Pilot kam nicht über Platz 11 hinaus. Besser machte es Mitfavorit di Grassi. Er kam auf dem 8. Platz.

Abtrocknende Strecke für die Gruppe 4

Um kurz vor 14:00 Uhr fuhr die vierte Gruppe, bestehend aus Nelson Piquet jr. (NextEV) Daniel Abt (ABT) Nick Heidfeld (Mahindra) Sam Bird (Virgin) sowie Mike Conway (Venturi) auf die Strecke. Unter sehr schwierigen Bedingungen musste sich die Formel-E Piloten beweisen. Die ging auch bis kurz vor Schluss gut. Dann verbremste sich Conway und musste den Notausgang nehmen. Beim Wenden kollidierte Conway dann noch mit der Bande und löse damit die Rote Flagge aus, da er aus eigener Kraft nicht mehr weiterfahren konnte. Glück für die anderen Fahrer: Die Rennleitung stellte die Uhr wieder auf 5 Minuten und es konnte die vier anderen Fahrer noch mal auf die Strecke. Am Besten meisterte den Neustart der Deutsche Daniel Abt. Abt schieb sich mit einer tollen Runde auf dem 6. Platz. Heidfeld auf die 8. Position.

Super Pole

Damit kämpften schlussendlich die Fahrer Prost, Turvey, Senna, Frijns und Vergne um die Super Pole. Pech für Vergne; er durfte nicht an der Super Pole teilnehmen. Damit legte Frijns eine 1:29.500 vor. Burno Senna folgte mit einer 1:27.758. Als Drittes legte Turvey seine schnelle Runde hin (1:28:284). Zuletzt ging Prost auf seine Quali-Runde und legte eine 1:27.192 hin und setzte sich damit auf die Pole Position.

Die Favoriten

Die Favoriten des ePrix schneideten nicht ganz so gut ab. Di Grassi startet von Platz 11 und Buemi von Rang 14.

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