Ecclestone glaubt nicht an Formel-E

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Updated: Februar 20, 2014
Formel-E

Der Motorsport wartet ab September 2014 mit einer neuen Rennserie auf. Die Formel E, wie Elektro, feiert ihre Debüt-Saison 2014/2015. Gefahren wird dabei in reinen Elektro-Boliden mit einer Höchstgeschwindigkeit von 225 km/h. Die Formel E wird nicht nur zu 100 Prozent emissionfrei, sondern mit 80 Dezibel auch sehr leise. Insgesamt gehören 10 Rennen zum Rennkalender, die in der Zeit von September 2014 bis Juni 2015 auf Stadtkursen in der ganzen Welt ausgetragen werden.

Jetzt erklärt der 83-Jährige:

„Für sie ist das eine kommerzielle Sache. Einer oder zwei von ihnen werden ein paar Kröten machen, und dann war es das.“

Auch Sebastian Vettel hatte sich bereits negativ zur Formel-E geäußert.

Gleiche Voraussetzungen für alle Fahrer

Jedem Fahrer werden insgesamt 2 Wagen pro Rennen gestellt. Alle Formelwagen werden rein elektrisch betrieben und haben die gleichen technischen Voraussetzungen. Als Co-Produktion großer Unternehmen wird der SRT_01E in dieser Saison zum Einsatz kommen. So wurde der Rennwagen entworfen und gebaut von Spark Racing Technology. Dallara steuert das Chassis bei und von McLaren Elektronics Systems kommen der Elektromotor, die Elektronik und das Getriebe. Die speziellen Batterien werden von Williams Advanced Engineering geliefert und Renault ist dafür verantwortlich, daß alle Bauteile integriert werden und auch funktionstüchtig sind. Für die Startsaison konnte Michelin als Reifenlieferant gewonnen werden.

10 Teams mit insgesamt 20 Fahrern am Start

Die 10 Rennen werden von insgesamt 10 Teams gefahren. In jedes Team gehören dabei 2 Fahrer. Mit Daniel Abt befindet sich auch ein Deutscher im Fahrerlager und mit Marco Andretti, Alex Brundle, Sebastien Buemi, Christian Klien, Vitantonio Liuzzi, Takuma Sato und Bruno Senna kann die Formel E bereits mit einiger Prominenz aufwarten. Gefahren wird dabei ausschliesslich auf Stadtkursen einer Länge von 2,5 bis 3 Kilometer. Der Start findet am 13. September 2014 in Peking (China) statt. Danach trifft sich die Formel E Gemeinschaft am 18. Oktopber in Putrajaya (Malaysien), bevor es nach Südamerika geht. Hier finden am 15. November in Rio de Janeiro (Brasilien), 13. Dezember in Punta del Este (Uruguay) und Buenos Aires (Argentinien) am 10. Januar 2015 die nächsten Rennen statt. Danach folgen Läufe in Amerika (14. Februar Los Angeles, 14. März Miami), beovr es nach Europa geht. Die letzten drei Läufe dieser Rennserie finden am 9. Mai 2015 in Monte Carlo (Monaco), am 30. Mai in Berlin (Deutschland) und das Finale am 27. Juni 2015 in London (England) statt. Als Siegprämie werden pro Rennen 400.000 Euro ausgelobt, für die Meisterschaft gibt es 2 Millionen Euro.

Renntag startet am frühen Vormittag

Die einzelnen Renntage starten jeweils am frühen Vormittag mit einem freien Training. Danach gibt es dann das Qualify. Hier muss jeder Fahrer mit beiden Wagen jeweils eine schnelle Runde fahren. Bis zum Abend, bevor das jeweilige Rennen startet, werden die Batterien wieder aufgeladen. Ein einzelnes Rennen dauert cirka 50 Minuten und wird von zwei vorgeschriebenen Boxenstopps begleitet. Ein Reifenwechsel ist untersagt, darf aber im Notfall durchgeführt werden. Interessant bei diesen Boxenstopps ist die Tatsache, daß die Fahrer die Rennwagen wechseln und dabei eine 100 Meter lange Strecke im Sprint zum neuen Wagen zurücklegen müssen. Während die Fahrzeuge für das Training und das Qualify eine Leistung von 200 kW auf die Strecke bringen können, werden sie für das Rennen auf 133 kW gedrosselt. Über das Push-to-Pass System hat aber jeder Fahrer im Rennen die Möglichkeit, kurzzeitig die Leistung zu erhöhen. Durch die Einführung der Formel E bekommt der Motorsport eine neue, sehr interessante Rennserie geboten.

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